ads

Ich bin ja bekennender Fan von "dual-use" Ausrüstung und demnach war ich von den folgenden zwei Entwürfen, was das kreative Potential anbelangt, auch recht angetan.

Zum einen der RuckJack, dieser lässt sich von der Jacke in einen Rucksack transformieren und umgekehrt. Erhältlich ist er in verschiedenen Farben wohl ab Ende März zum einen Preis von ca. 55 Pfund.

Dieser Kombinationstrend scheint gerade angesagt zu sein: Der Entwurf von Justin Garasz Vessel, der sogar mit "triple-use" als Wendejacke Rucksack und Einmannzelt aufwarten kann, zeigt noch mehr Transformersqualitäten.

Dennoch Frage ich mich, ob diese Entwürfe wirklich einen echten praktischen Nutzen haben, denn was mache ich mit meinem ganzen Kram aus dem Rucksack, wenn es kalt wird und ich den Rucksack zur Jacke verwandeln will? Muss man sich wohl doch noch ne Plastiktüte mitnehmen oder nur soweit füllen, dass alles noch in die Jackentaschen passt.
Bei recht wechselhaftem Wetter kann es sich vielleicht als ganz nützlich erweisen die Jacke nicht in der Hand zu tragen, sonder einfach auf den Rücken zu setzen, allerdings könnte man dann auch gleich einen normalen Rucksack mitnehmen und die Jacke da hinein stopfen.
Die Zeltfunktion vermag ich allein durch die Bilder nicht wirklich beurteilen, für den Notfall sicherlich nicht unpraktisch und wahrscheinlich auch nicht schlechter als ein Biwaksack. Allerdings man muss dann auch Material zum Abspannen und Aufstellen dabei haben oder aus den natürlichen Gegebenheiten improvisieren. Auf jeden Fall aber eine schöne Spielerei und bestimmt super fürs geschützte Mittagsnickerchen am See.

Die beiden Konzepte zeigen erstaunliche Ingenieurs- und Designleistung, die im gemäßigtem Szenario oder Notfall durchaus brauchbar sein kann. Zumindest aber stellen sie ein stylisches Designstück und Modeaccessoire dar. Die eierlegende Wollmilchsau für den Ernsthaften Outdoornutzer muss aber immer noch gefunden werden.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Top