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stabiler und effektiver Dosenkocher nach Jim Wood
Für meine Miniküche verwende ich ja normalerweise nur einen Teelichtkocher, das reicht völlig aus um eine bisschen Wasser für Kaffee oder ein Instantgericht zu erwärmen und ist dazu noch richtig leicht.
Vor kurzem wurde auch im Other Face Weblog ein Dosenbrenner für eine Miniküche vorgestellt, der wahrscheinlich etwas leistungsstäker ist als der Teelichtkocher. Die 3 Gramm für einen Dosenkocher aus einer Energy Drink Dose sind gewichtsmäßig natürlich nicht zu schlagen, allerdings habe ich es lieber etwas robuster und setze daher beim Dosenkocher basteln alternativ auf die 15g Tomatenmark Dose.

Der Vorteil der Tomatenmark Dose liegt in der größeren Stabilität des oberen Randes; so mancher Engery Drink Dosenkocher ist mir beim Transport schon am Rand eingeknickt und der Topf lag dann nicht mehr ganz eben auf dem Kocher auf, was widerum zum Druckabfall und unsauberem Verbrennen des Spritus führte. Außerdem kosten die Tomatenmark Dosen gerade mal den Pfandpreis des beflügelnden Engergy Gesöffs und man hat direkt ein wenig Grundbelag für die nächste Pizzaorgie ;-)

myog Dosenkocher nach supercat stoveDosenkocher nach supercat stove Prinzip - Variante "Tomatenmark"

Das Prinzip der beiden genannten Dosenkocher Varianten ist ansonsten völlig gleich und wird auf den Webseiten von Jim Wood (supercat stove) sehr ausführlich beschrieben. Deshalb gibt es hier auch keine detaillierte Anleitung, ihr findet auf seiner Seite alle Infos (das sind wirklich viele...) die man für den Kocherbau nach dem "supercat stove Prinzip" braucht.
Das Design ist außerdem dermaßen simpel und effektiv, dass man im Notfall sogar unterwegs einen Behelfskocher auf diese Art bauen kann, sofern ein Supermarkt in der Nähe ist oder man sonst irgend eine Dose dabei hat.
Experimentieren kann man natürlich mit der richtigen Lochhöhe, dem Lochabstand, Lochanzahl und mit der richtigen Dose. Katzenfutter-, Thunfischdose, Deodose, Energydrink Dose oder halt Tomatenmarkdose sind alle brauchbare Kandidaten für den Bau. Ich persönlich bevorzuge Dosen mit einem festen, stabilen und weniger scharfkantigem Rand (abschleifen nötig, vor allem wenn ihr mit dem Dosenöffner etc. zu Gange wart!).

Weiterer Vorteil dieser Art von Dosenkocher ist, dass ihr keinen extra Topfständer mehr benötigt, das spart Gewicht, schafft Platz und sorgt für ein Ausrüstungsteil weniger das man vergessen kann. Befüllen und Anzünden des Dosenkochers sind dank der großen Öffnung ganz einfach; kein Sprit eintrichtern oder primen (vorglühen) nötig. Der Topf wird kurze Zeit nach dem Kocherstart direkt auf den Brenner gestellt und erzeugt dadurch den nötigen Druck, der den heißen Spiritus aus der Löchern zum vergasen und abbrennen bringt.
Ein leichter Windschutz - z.B. aus gefalteter Alufolie - ist natürlich wie immer zu empfehlen.

Diese myog Dosenkocher Variante, egal aus welcher Dose nun gebaut..., hat wahrlich ein Küsschen verdient - KISS - keep it simple stupid ;-)

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