ads

Totschläger oder Taschenlampe?!

[Trigami-Review]

led lenser m14Led Lenser hat mit der M14 für Anfang 2011 eine neue Taschenlampe angekündigt, welche die microcontroller gesteuerte M-Serie um ein weiteres Modell bereichern soll.
 
Vor gar nicht all zu langer Zeit hatte ich ja bereits die Möglichkeit die Led Lenser M7 Taschenlampe auszuprobieren, obwohl die Taschenlampe grundsätzlich gefiel war einer der Kritikpunkte die Batterieversorgung mit den etwas schwachbrüstigen AAA Batterien und der daraus resultierenden recht kurzen Laufzeit.

Deshalb stimmt es erstmal positiv, dass die Solinger Zweibrüder mit der LED Lenser M14 die M-Serie um ein mit 4 AA Batterien betriebenes Taschenlampen Modell erweitern. Das ist von der Energieversorgung sicher immer noch nicht optimal, aber will man sich nicht auf Lithium Akkus einlassen, wohl der beste Kompromiss - der sich jedoch auch deutlich auf Größe und Gewicht der Taschenlampe auswirkt.



Die Led Lenser M14 ist mit etwa 16cm Länge knapp 370g nun wirklich nicht mehr als Hosentaschentauglich zu bezeichnen, aber als EDC Modell war mir eigentlich auch schon die kleinere M7 etwas zu klobig. Demnach geht es für mich völlig in Ordnung "Nägel mit Köpfen" zu machen und zu gunsten der Laufzeit eine gößere Outdoor und Arbeitslampe zu konstruieren und die EDC Illumination anderen Lampen zu überlassen.
Nur damit keine Missverständnisse aufkommen, die Led Lenser M14 im Verlgeich zu klassischen D-Cell Stablampen immer noch ein kurzer Zwerg. 

Bei Lieferumfang, Verarbeitung, Funktion und Bedienung gibt es bei der Led Lenser M14 kaum unterschiede zur M7 und demnach auch keine Beanstandungen. Auch die M14 ist mit der bewährten Smart Light Technologie und seinen vielseitigen Lichtprogrammen ausgestattet.

Um mich nicht unnötig zu wiederholen, verweise ich für weiterführende Infos zur Funktion, Bedienung, Modi und Kritik deshalb auf den Bericht zur Led Lenser M7 und führe hier nur kurz die Eckdaten zur neuen M14 auf:

led lenser m7 und m14
 Led Lenser M14 im Vergleich mit der kleinen Led Lenser M7

» Eckdaten Led Lenser M14

  • Hersteller: Zweibrüder
  • Leistung: max. ~ 220 Lumen
  • Energieversorgung: 4 x AA (Batterie oder Akku) in Batteriehalterung
  •  Material: Aluminium mit matt schwarzer Anodisierung
  •  Betriebsarten: "Constant Current" (elektronische Regelung auf konstante Helligkeit) oder "Energy Saving" (linear abnehmende Helligkeit)
  • Leuchtdauer: bis zu 90 Stunden bzw. ~6h im Constant Current Modus bei geregelter Leistung von ca. 60%
  • Leuchtstufen: Smart Light Technology
    • Easy: low & high Power bzw. stufenlose Dimmung 15-100%
    • Tactical/Defence: high Power & Strobe
    • Professional: low; high; Blinken; SOS; Strobe bzw. stufenlose Dimmung 15-100% (innerhalb 2 Sek.)
    • außerdem Turbo Modus (130%) und Momentlicht (Morse-/Blink Signal) in allen Leuchtstufen
  • Größe: Ø 47mm mm (Kopf) / 39 mm (Body); Länge 162mm
  • Gewicht: 367g (inkl. 4 Batterien / Eneloop Akkus)
  • Bedienung: gummierter Endkappen-Tast-Schalter
  • Optik/Reflektor: einhändig nutzbares, arretierbares Advanced Fokus System - Kunststoff Linse (kein Reflektor)
  • Sonstiges: 3 Lichtprogramme, 8 Leuchtstufen, Dimm-Funktion, Batteriestandswarnung
  • Lieferumfang: Box, Lanyard / Handschlaufe, Gürtelclip, SmartCard (Kurzanleitung), 4 AA Batterien
  • Preis: ca. 120 € 
»  Led Lenser M14 im Einsatz

Led Lenser beschreibt die M14 als Taschenlampe bzw. Lichtwerkzeug für extreme Einsätze und Bedingungen:
Zitat:

"Unsere Ingeneure haben besonders an Einsatzkräfte gedacht, deren Arbeitszeiten nicht immer kalkulierbar sind: Katastrophenhelfer, Feuerwehr oder Polizei... Im Dauereinsatz beeindruckt die M14 durch Lichtleistung, Funktionalität und eine überragende Laufzeit"
Deshalb habe ich die Lampe diesmal auch nicht selbst getestet, sondern für einen authentischen Praxistest die LED Lenser M14 gleich an einen Freund weitergereicht, der als Veranstaltungstechniker quasi täglich mit Licht und Beleuchtung konfrontiert ist, sich in seiner Freizeit bei der Feuerwehr engagiert und zudem ein Faible für die Fotografie verlassener Orte hegt.
Er dürfte damit zumindest grob ins Raster der von Led Lenser anvisierten Zeilgruppe passen.

» Interview

led lenser m14 taschenlampe Nachdem ihn die Led Lenser M14 einige Wochen im Alltag begleitet hat, habe ich ihn zum Interview Termin gebeten, um über seine Erfahrungen mit der M14 Taschenlampe zu berichten:

Wofür brauchst du in deinem Alltag eine Taschenlampe?

Bei der Arbeit als Veranstaltungstechniker, beim erkunden von Tunnel- und Bunkeranlagen sowie Fotoaufnahmen, beim gelegentlichen Geocaching (Nachtcaches) und eingeschränkt auch bei der Feuerwehr (Hier ist jedoch nur eine eingeschränkte Benutzung zu beachten; Thema Explosionsschutz Ex-Klassifizierung etc.)

Hast du bereits Erfahrungen mit anderen modernen LED Taschenlampen?

Auf der Arbeit habe ich bisher die LED Lenser P6 genutzt. Desweiteren bin ich im Besitz von 3 weiteren LED-Lenser Taschenlampen und einer Petzl-Stirnlampe.

Auch hatte ich bereits Gelgenheit die ein oder andere LED Taschenlampe anderer Hersteller wie Fenix oder Olight zu testen.

Was war dein erster Eindruck zur M14? Hat dich die z.B. Form und Verarbeitung der M14 überzeugt?

Ersteindruck: Totschläger!? ...Im Vergleich zu anderen bisher von mir genutzten LED-Taschenlampen. Hierdurch resultierte auch das vom Gefühl her wesentlich hörer Gewicht, welches man auf einmal am Gürtel zu tragen hat.

Anfangs vielleicht etwas störend, man gewöhnt sich jedoch schnell daran. Die Form ist, von der Größe abgesehen, nichts ungewöhnliches, die Verarbeitung scheint mir recht ordentlich und robust.

Kamst du auf Anhieb mit dem umfangreichen Bedienkonzept der M14 zurecht und haben sich die vielfältigen Leuchtstufen und Lichtprogramme für deine Arbeit als sinnvoll und funktional erwiesen?
 
Im ersten Moment fragt man sich schon, wie das alles mit einem einzigen Schalter funktionieren soll...
Nimmt man sich jedoch mal ein paar wenige Minuten Zeit, die Lampe in die Hand und die beigelegte Smartcard zur Hand steigt man recht schnell hinter das Bedienkonzept der Lampe. Auch für unerfahrene Lampennutzer stellt dies scheinbar kein großes Problem dar.
Die Bedienung ist doch im Gesamten, trotz der umfangreichen Funktionen, recht einfach gehalten und so erschliesst sich einem das System der verschiedenen Modi und deren Funktionen doch recht schnell, wie ich und auch Arbeitskollegen fanden.
Ein paar Minuten Zeit sollte man sich vor der ersten Benutzung also nehmen, nach kurzer Zeit kann man jedoch recht intuitiv mit den verschiedenen Modi arbeiten.

Betreibst du die Lampe geregelt oder ungeregelt? Hat sich die Fokussierung als nützlich erwiesen oder könntest du darauf auch verzichten? Hast du eventuell einen bevorzugten Lichtmodus?

Die meiste Zeit habe ich den energiesparenden, geregelten Betrieb genutzt. Die Fokussierung (Advanced Focus System) ist gerade durch die stufenlose Arretierung für mich persönlich ein großes Plus an der Lampe. Gerade unter Tage und/oder bei Fotoaufnahmen mit Langzeitbelichtung durchaus nützlich.

Durch die Arretierung kann man sich auch freier bewegen ohne dass die gewählte Fokussierung ständig verrutscht.
Lieblingsmodus...nicht direkt...aber insbesondere die Dimmfunktion hat mir sehr gefallen.

Wo kam die M14 in den vergangenen Tagen mit der neuen Lampe überall zum Einsatz? 

In den letzten Tagen kam die M14 vor allem auf der Arbeit (Veranstaltungstechnik) und bei der Erkundung einer ehemaligen U-Verlagerung zum Einsatz. Bei der alltäglichen Arbeit hat sich vor allem der Gürtelclip als besonders nützlich erwiesen. Dieser ermöglicht durch die verschiedenen "Stellungen" ein freihändiges arbeiten. So kann man auch in dunklen Umgebungen (z.B. Backstage während einer laufenden Veranstaltung) bequem arbeiten ohne ständig eine Lampe in der Hand halten zu müssen.
Auch die stufenlose Dimmbarkeit der Lampe erwies sich als besonders nützlich, da man so trotz der eigentlich starken Leistung der Lampe auch im Nahbereich nicht geblendet wurde.
Bei der Erkundung der o.g. U-Verlagerung überzeugte die Lampe im defokussierten Zustand durch große Helligkeit, auch in größeren "Räumlichkeiten" (ca. 10m x 15m Raumdurchmesser). Durch diesen Fluter-Effekt reduzierte sich die Belichtungszeit beim fotografieren um ein vielfaches der sonst benötigten Zeit an ähnlichen Orten. 
Hilfreich war auch der voll fokussierte Zustand. Somit konnte man sich schneller einen überblick auch über längere Tunnelanlagen verschaffen und bereits schnell erkennen ob sich im hinteren Bereich bspw. unter Wasser stehende Bereiche befanden.

Gab es eine Situtation bei der sich die M14 sich als besonders nützlich erwiesen hat? 

Besonders nützlich war die Lampe durch ihre starke Lichtleistung und den defokussierten Modus bei völliger Dunkelheit. Hier reicht die M14 alleine (ohne weitere Lampen) um auch große Flächen auszuleuchten.
Die erste Tunnelanlage die ich erkundet habe, betrat ich mit einer anderen Lampe. Die M14 kam erst im Inneren der Anlage zum Einsatz. Kurze Dunkelheit, die M14 eingeschaltet und man stand in einer strahlend hell erleuchteten Röhre. Kein bzw. wenig schummriges Licht im direkten Blickwinkel wie ich es sonst von meinen anderen Lampen kannte. Die Helligkeit der Lampe kommt im Video aber leider gar nicht so richtig zum tragen, in der Realität war die Ausleuchtung wesentlich intensiver als das in den Bildern deutlich wird.

Was hat dich an der M14 gestört oder was würdest du dir für ein Nachfolgemodell Wünschen?
 
Eine optionale Helmhalterung für den Feuerwehr-Einsatz wäre natürlich sehr schön, wobei hierbei natürlich auch deutlich das Gewicht reduziert werden müsste.
Bei gleichbleibender Helligkeit wäre dies natürlich großartig. Zu beachten wäre hier jedoch noch, dass die Lampe explosionsgeschützt sein müsste, da man schnell in Lagen kommen kann wo man sich in einer explosionsfähigen Atmoshpäre aufhält. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich die M14 für Arbeiten bei der Feuerwehr nur eingeschränkt nutzen lässt. Natürlich trifft das nicht für jeden Einsatz zu, aber man will ja auch nicht ständig zwei verschiedene lampen mit sich herum tragen.

Dein persönliches Fazit?

Der Gürtelclip hat es mir echt angetan, wobei ich die Befürchtung habe dass dieser auch als erstes kaputt gehen könnte. Er wirkt auf mich nicht so gut verarbeitet wie die Lampe selbst.
Besonders nützlich ist auch die Dimmfunktion sowie der stufenlos arretierbare Fokus. Insgesamt eine sehr schicke Lampe, wobei ich mich ehrlich gesagt auch bis heute Frage, wer den Defense-Mode ernsthaft braucht bzw. einsetzt ;)
Die Leuchtdauer scheint auch sehr gut. Innerhalb des Testzeitraumes konnte ich keine nennenswerten Helligkeitseinbußen feststellen, wohlgemerkt mit dem ersten Batteriesatz.

Der Preis von 120€ für die Led Lenser M14 ist aber nicht ohne. Zu Weihnachten wäre es vielleicht einer meiner Wünsche geworden, aber für einen Kauf zwischendurch, fürs Durschnittsgehalt vielleicht doch etwas hoch. Das würde ich für eine Lampe wohl nicht so ohne weiteres ausgeben.
 
Die Led Lenser M14 im Praxis Test - Leider kommt die Helligkeit im Video gar nicht so gut rüber...


» Fazit

Mein besonderer Dank geht bei diesem Testbericht an Sebastian, der sich meinen Interview Fragen gestellt hat und die Lampe in den vergangenen Tagen mit sich herum getragen und einem ausführlich Praxistest unterzogen hat.
Dank geht natürlich auch an Led Lenser für die Möglichkeit die M14 Taschenlampe vor dem endgültigen Erscheinen vorab ausprobieren zu dürfen. Neuigkeiten zum endgültigen Erscheinungstermin der M14 und alle weiteren Infos zu Led Lenser gibt es auf Facebook oder im Led Lenser Forum

Ich persönlich habe ja noch beim Test der M7 selbst AA statt AAA Batterien gefordert, aber mit der M14 wird dennoch endgültig klar, warum diese Art der Energiequelle für Taschenlampen eher suboptimal ist. Denn die Lampe wird bei höherer Leistung und langen Laufleistungen schlichtweg einfach sehr groß und schwer. Hier könnte man mit gängigen Lithium Akkus oder einem Akkusystem wie bei der M7R wohl deutlich bessere Kompromisse zwischen Leistung und Baugröße erzielen.

Schade ist auch, dass die Led Lenser M14 zwar wesentlich mehr Laufzeit aber keinerlei Helligkeitsgewinn im Vergleich zur M7 verzeichnen kann. Allein durch die schiere Größe und bessere Energieversorgung hatte ich mir da etwas mehr versprochen. Moderne LEDs von Cree und Co sind grundsätzlich jedenfalls zu deutlich mehr in der Lage und 220 Lumen längst nicht das Maximum...
Apropo Lumen, es wäre übrigens wünschenswert - das gilt allerdings für alle Lampen Hersteller -, wenn auch Led Lenser sich in Zukunft dem ANSI/NEMA_FL-1 Standard zur besseren Vergleichbarkeit von Lampen Helligkeiten anschließen würde.

Weiterhin bleibt auch bei der Led Lenser M14 das durch die Fokussierung bedingte Problem der fehlenden bzw. eingeschränkten Wasserdichtigkeit. Insbesondere bei einer für "Einsatzkräfte" und "extreme Bedingungen" beworbenen Lampe würde ich mir schon eine nach IPX-8 Standard geschützten Lampe wünschen. 
Ich will aber fairerweise anmerken, dass die M14 auch schon einen Test-Tauchgang im Waschbecken bis auf etwas Kondens in der Linse überlebt hat. Bei eventuell durch Wassereinbruch auftretenden Defekten dürfte das aber wohl leider nicht von der Garantie abgedeckt sein. 
Wie das Interview und auch Gespräche mit anderen zeigen, wünscht und schätzt ein Teil des Marktes jedoch die (stufenlose) Fokussierung sehr, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Ich persönlich muss mich jedoch auch weiterhin eher als "Reflektor-Fan" outen.
 
Auf die fehlende HA-III Anodisierung kann ich jedoch getrost verzichten, die Lampe ist schließlich ein Werkzeug und bekommt früher oder später sowieso Macken Patina.

Interessant war auch, dass Sebastian den Clip der Led Lenser M14 richtig Klasse fand und eifrig genutzt hat, während ich, wie auch schon bei der Led Lenser M7, nicht so recht damit warm werde und mir ein gutes, altes Holster zurückwünsche. Gerade bei dem Gewicht und Größe der M14 würde ich mir diese wohl niemals irgendwo "anclipsen".

Gut gefällt mir bei der Led Lenser M14 der überarbeitete "Clickie" Schalter. Die Kappe ist nun aus griffigem Gummi und auch der Druckpunkt des Schalters ist wesentlich direkter als noch bei der M1 oder M7. Momentlicht und Modi lassen sich so viel angenehmer bedienen
Auf Tailstand und Wegrollschutz muss man mit der Led Lenser M14 aber weiterhin verzichten.

Über Sinn und Unsinn des ungeregelten Betriebsmodus und der "Zwangsdimmung" sowohl im geregelten wie zwangsläufig im ungeregelten Modus nach einigen Minuten Laufzeit kann man weiterhin vortrefflich streiten. Die eine Seite - wie auch Sebastian - sehen das als sinnige Energiesparfunktion, andere vermuten da immer noch mangelnde Wärmeableitung.

Der Preis von 120€ dürfte für die meisten Durchschnitts Lampennutzer, wie auch für den Tester, eine nicht unerhebliche Hemmschwelle sein. Schon bei der noch etwa 20€ günstigeren M7 gab es bereits von einigen Leuten Kritik wie und warum man so viel Geld für eine Lampe ausgeben kann...naja man kann...- das steht nicht zur Debatte
- Fakt ist aber, dass sich die Led Lenser M14 in dieser Preisklasse mit einer ganzen Menge anderer hochkarätiger Taschenlampen messen lassen muss und da könnte die Luft für die Led Lenser M14 dünn werden...

» Links
Led Lenser M14

4 Kommentare:

  1. ich verstehe dass led lenser als deutsches produkt eher hier im blog erwähnt wird, würde aber auch auf den amerikanischen markt schauen, wo 4sevens vormacht wies geht.
    meine neue quark AA tactical hat mit nur einer Zelle 100lm output, mit 2 normalen AA Zellen kommt man bereits auf 200lm. wenn man LIPO akkus nicht scheuht kann man mit der quark mini mit nur einer AA zelle fast auf 200lm kommen - und die kostet lediglich ~40€ und wiegt um welten weniger.
    diese lampe würde ich sofort auf meinem helm montieren.

    taschenlampen sind wirklich ein unglaublich schnell wachsendes feld, und wirklich spannend zu beobachten.


    danke für die interessanten reviews, lese ich immer wieder gerne. :)

    AntwortenLöschen
  2. Deutsches Produkt? so patriotisch bin ich eigentlich gar nicht ;-) Meine eigenen Lämpchen kommen sonst von fast überall auf der Welt...außerdem produziert Led Lenser meines Wissens - so wie viele andere - auch in Asien.

    Aber ich stimme dir ansonsten zu, diverse andere Hersteller schaffen es auch beim Verzicht auf Lithium Batterien aus weniger als 4 AA Zellen deutlich mehr Leistung heraus zu holen und das sind auch keine teueren und seltenen Exoten Modelle mehr.... Mein neuster Lampenzugang, die H51 soll nominell sogar 200 Lumen mit einer einzigen AA Zelle schaffen.
    Bei einem "Klopper" von Lampe mit 4AA Zellen wie der M14 erwartet man da also schon ein wenig mehr...neuste LEDs würden es jedenfalls technisch hergeben.

    Im Fazit zur Led Lenser M14 sollte das eigentlich auch so rüberkommen.

    Ansonsten freut es mich natürlich, wenn die Reviews gefallen :-)

    AntwortenLöschen
  3. Hallo,

    ich würde ganz anders arbeiten als Sebastian. Gerade für die Veranstaltungstechnik, würde mich eine Stablampe total nerven. Ich würde da eine Kopflampe benutzen.
    Ich brauche auch kein Fokusystem. Ich habe eine Kopflampe von Zebralight (501) die sehr weit streut und so vor mir alles ausleuchtet. Suche ich etwas. Nehme ich lieber eine Stablampe als eine Kopflampe, aber die braucht dann auch kein Fokus. So laufe ich zwar immer mit 2 Lampen rum, habe aber wenn ich es brauche meine Hände frei. Beide Lampen laufen mit AA Batterien davon hab ich auch immer Ersatz für die Laufzeitverlängerung dabei. Die muss ich auch nicht in der Lampe mit mir rumtragen sondern kann das auch in der Tasche oder sonstwo bevorraten.
    Ich sehe den Sinn einer M14 nicht wirklich. Groß, schwer, dunkel und einfach viel zu teuer.

    Grüße

    strauch

    AntwortenLöschen
  4. Ich hab schon mehrfach mit Leuten gesprochen, die beharrlich an der Stablampe (wenn auch deutlich kleinere...) festhalten...ich persönlich finde eine Stirnlampe auch viel praktischer.

    Wenn es dann mal was großes, leuchtstarkes sein soll, kann die M14 mich nicht wirklich überzeugen. Als direkten Konkurrenten zur Led Lenser M14 siehe ich die ebenfals mit 4AA Batterien zu betreibende Sunwayman M40A, die mit einer MCE Led deutlich mehr Power (max 500 lumen) hat und auch in einigen anderen Details (IPX8, Glaslinse, Drehring...) mehr überzeugt.

    In dem Preisbereich der M14 und bei ihrer verhältnismäßg "geringen" Leistung, gibt es noch eine ganze Menge preisgünstigere Alternativen...die vor allem deutlich kleiner und leichter sind.

    AntwortenLöschen

 
Top