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Was sollte ich auf den Hütten beachten?

E5 Hütten 1x1Auf den Hütten entlang des E5 geht es normalerweise völlig unkompliziert zu und die Hüttenwirte bzw. das Personal sind normalerweise sehr freundlich und hilfsbereit, schließlich leben sie von den Wanderern und Übernachtungsgästen.

Einige Dinge sollte man jedoch während seines Aufenthalts auf den Hütten beachten bzw. sich darauf einstellen.


» Ankunft

Hüttenschuhe und nasse Kleidung

Keinesfalls sollte man die Hütten mit (dreckigen) Wanderschuhen betreten. Deshalb sind Hüttenschuhe im E5 Wandergepäck - sofern man nicht barfuß laufen möchte - für den Aufenthalt in den Hütten Pflicht. Flip-Flops, Crocs oder andere bequeme Schuhe sind zu empfehlen.
In der Regel gibt es im Eingangsbereich der Hütten einen Raum um Wanderschuhe, Trekkingstöcke bzw. nasse Regenbekleidung etc. zu lagern bzw. zu auch zu trocknen.

Anmeldung

Um möglichst schnell seinen Übernachtungsplatz zu erhalten, sollte man sich am besten direkt beim Hüttenpersonal anmelden. Hierfür den DAV-Ausweis und evtl. Reservierungsbestätigungen, Vergünstigungsnachweise etc. bereit halten. Ob bei Abreise oder Ankunft gezahlt wird, ist von Hütte zu Hütte unterschiedlich.

Außerdem sollte man sich in das Hüttenbuch eintragen.

» Aufenthalt

Zimmer und Lager

Die Übernachtung im Zimmerlager ist die wohl geselligste Form der Übernachtung auf den Hütten. Die Größe und Ausstattung der Lager variiert dabei von kleinen Zimmern mit 6-12 Betten bis zu großen Matratzenlagern mit 50 und mehr aneinander gereihten einfachen Matratzen in einem Raum.
Teilweise ist der Schlafplatz nur sehr knapp bemessen. Es lohnt sich also sich mit seinem Bettnachbar anzufreunden und sein Gepäck übersichtlich zu halten.

Teilweise stehen auf den Hütten - gegen Aufpreis - auch kleinere Zimmer mit nur 2-8 Betten zu Verfügung. Diese werden jedoch tlw. bevorzugt an ältere Wanderer vergeben.

Hüttenschlafsack

Egal ob Zimmer oder Lager, zur Übernachtung in der Hütte ist ein Hüttenschlafsack Pflicht. Hier kann man z.B. ein dünnes und leichtes Modell aus Seide wählen. Ein warmer Schlafsack ist nicht notwendig, warme Wolldecken stehen in ausreichender Stückzahl zur Verfügung.

Ressourcen

Nicht immer gibt es auf den Hütten heißes Wasser zum Duschen, tlw. auch nur gegen Bezahlung und manchmal kann die Wasserversorgung auch zeitweise ganz ausfallen... man sollte verinnerlichen, dass alle Ressourcen auf den Hütten nur begrenzt verfügbar sind und dementsprechend damit umgehen. Auch Strom bzw. Steckdosen zum Laden des Telefons, GPS, Kamera etc. sind nicht immer verfügbar.

Essen und Trinken

Auf den meisten Hütten gibt es ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Auswahl und Preise richten sich dabei meistens nach Lage der Hütte. In der Regel ist für jeden etwas dabei, die Portionen sind meist ausreichend und die Preise bezahlbar. Alpenvereinsmitglieder Mitglieder kommen in den Genuss von Angeboten wie z.B. dem Bergsteigeressen. Warmes Essen gibt es jedoch meist nur zu festen Zeiten.

Lecker!

Selbst mitgebrachtes Essen ist meist nicht verboten, jedoch sollte man berücksichtigen, dass die Hüttenwirte auch von der Gastronomie leben und sich dementsprechend rücksichtsvoll verhalten.

Die Bezahlung erfolgt entweder sofort, vor dem zu Bett gehen oder beim Frühstück. Falls gewünscht, muss das Frühstück tlw. am Abend zuvor reserviert werden. Manchmal ist es auch im Übernachtungspreis enthalten.

Das Wasser aus den Leitungen ist meistens trinkbar. Hier kann man kostenlos seinen Durst löschen und die Wasservorräte und Trinkflaschen für den nächsten Tag auffüllen.

Rücksichtnahme und Ruhezeiten

Gerade im voll belegten Lager sollte man aufeinander Rücksicht nehmen und die Ruhezeiten einhalten. Meist ist man sowieso müde von der Tagesetappe und geht früher zu Bett als zu Hause. Außerdem empfiehlt es sich am nächsten Morgen bei Zeiten aufzubrechen, also sollte man genügend Schlaf bekommen. Dabei helfen Gehörschutzstopfen gegen Schnarcher und Krach in vollen Lagern enorm!

Unnötiger Lärm (Musik, Handy, Gespräche,...) und andere Störungen sollten generell vermieden werden.

Eine leichte Taschenlampe/Stirnlampe ist sinnvoll, falls man doch mal nachts zur Toilette muss.

» Abreise

Falls man sehr früh aufbricht (ist zu empfehlen!), sollte man möglichst leise seine Sachen packen, um schlafenden Wanderern noch ein wenig Ruhe zu gewähren. Jetzt bewährt es sich, bereits am Abend seine Ausrüstung sortiert und bereitgelegt zu haben. Mit entsprechenden Packbeuteln hat man da normalerweise keine Probleme. Endgültig zusammenpacken kann man dann nach der Morgentoilette im Waschraum, Flur etc. - meist ist dort auch mehr Platz.

Jetzt ist Zeit fürs Frühstück und falls noch nicht Geschehen auch für die Bezahlung von Essen, Getränken und Übernachtungsgebühr. Bei der Gelegenheit kann man sich beim Hüttenwirt auch noch einmal über Wetter und Zustand der Wege etc. erkundigen.

» Weitere Fragen zum Thema Übernachten auf dem E5

» E5 Themen Spezial

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