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Mach mal Pause!

Vor der Tour ist nach der Tour - Wer eine größere Wanderung plant, sollte sich demnach ausreichend vorbereiten und seinen Körper schon frühzeitig im Voraus auf das notwendige Leistungslevel bringen.
Aber auch während des Wanderns sollte man stets auf den Erhalt seiner körperlichen Leistungsfähigkeit achten und deshalb den meist im Gegensatz zum Alltag mit eher ungewohnten Belastungen konfrontierten Bewegungsapparat samt Muskeln, Sehnen und Bändern immer wieder Gelegenheit zur Regeneration geben.

Umso ausgedehnter und exponierter die geplante Tour, desto mehr Vorbereitung und Konditionsaufbau ist zwangsläufig nötig um alle potentiell auftretenden Begebenheiten möglichst gut meistern zu können. Eine Wanderung auf La Gomera setzt schließlich andere Anforderungen an Mensch und Material als beispielsweise eine Himalaya Expedition.

Gerade ein sehr schwerer Rucksack, besonders unwegsames Gelände oder auch große Höhen über 4000m können schon vermeintlich flache Anstiege und kleine Erhebungen zu einer großen Belastung für den Menschen - selbst für gut Trainierte - werden lassen.

Demnach sind regelmäßige Pausen in jedem Fall zu empfehlen. Nicht nur der geschundene Körper bekommt dadurch Gelegenheit zur Regeneration, sondern auch der Geist kann sich erholen. Schließlich steht für die meisten Wanderer doch nicht die Leistung, sondern der Weg im Vordergrund. Außerdem ist die Konzentration gerade bei exponierten Wegen ein wichtiger Faktor Verletzungen vorzubeugen.
Also die Pausen nicht nur zum Beine hochlegen nutzen wenn es gar nicht mehr geht und als notwendiges Übel sehen, sondern bewusst genießen.
Wahrscheinlich gibt es schöne Fausformeln für Pausenzeiten, aber grundsätzlich muss jeder hier seinen eigenen Rhytmus finden

Natürlich sollten auch körpereigenen Energiespeicher bei jeder Gelegenheit aufgefüllt werden. Dazu gehört regelmäßiges Trinken, als auch die Ernährung auf Tour. Trinkblasen mit Schlauch machen es auch Trinkmuffeln einfach genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ansonsten sind auch die regelmäßigen Pausen die ideale Gelegenheit für einen Schluck Wasser und einen kleinen Snack. Insbesondere Nüsse, getrocknete Früche oder auch spezielle Energieriegel haben sich hier als Nahrung für zwischendurch etabliert.

Bei längeren Touren ist die Nachtruhe ebenfalls ein wichtiger Faktor. Im Schlaf kann sich der Körper erholen und der Wanderer schöpft neue Kraft für den nächsten Tag. Bei sehr langen Reisen sind vielleicht auch mal ein paar Ruhetage am Stück eine gute Gelegenheit die eigenen "Akkus" aufzuladen und der totalen Erschöpfung vorzubeugen.

1 Kommentare:

  1. Das ist gerade ein Problem, denn viele überschätzen ihre Kondition. Die Bergwacht beklagt diese Unvernunft, denn oftmals werden die Wanderer heute wegen Erschöpfung aus ihrer misslichen Lage befreit.

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