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Eine Trekkingtour ist kein Strandurlaub. Wer sich tage- oder gar wochenlang "back to the roots" begibt, sollte für alle Eventualitäten gerüstet sein. Die Planung geht dabei weit über die Kleidungsfrage hinaus. Wer Trekking betreibt, wird zum Selbstversorger – und muss entsprechend viel Ausrüstung mit sich herumtragen.

Die Basics: Rucksack, Zelt & Co.

Das Basis-Equipment besteht aus Trekkingrucksack, Zelt, Schlafsack, Isomatte, Wanderschuhe und Outdoorbekleidung für verschiedene Witterungsbedingungen. Volumen und Materialbeschaffenheit des Trekkingrucksacks richten sich nach Ihren Bedürfnissen. Grundsätzlich gilt: Je länger die Tour und je wechselhafter die Wetteraussichten, desto größer und widerstandsfähiger sollte der Rucksack sein. Weil sich Zelt und Isomatte allerdings oft auch außen am Trekkingrucksack befestigen lassen, kommen die meisten Trekker auch bei längeren Touren mit einem Rucksackvolumen von rund 50 Litern aus. Ausführliche Ratgeber helfen bei der Wahl des passenden Rucksacks und der Beantwortung folgender Fragen:
  • Welche Größe und welches Volumen sollte der Rucksack haben?
  • Welche Rückenlänge sollte der Rucksack haben?
  • Was zeichnet ein gutes Tragesystem aus?
  • Welche Ausstattung sollte ein Trekking-Rucksack haben?
  • Aus welchem Material sollte der Rucksack bestehen?
Ratgeber Empfehlung: Worauf sollten Sie beim Kauf eines Trekking-Rucksacks achten?

Zelt, Isomatte und Schlafsack sollten hochwertig verarbeitet sein und sich auf ein Minimum komprimieren lassen. Auch wenn ein Trekkingurlaub einen gewissen Verzicht auf Komfort darstellt, sollte man bei diesem Trio nicht geizen. Ein Zelt aus dem Discounter bietet nur einen Alibi-Schutz gegen Wind und Nässe, auch bei Isomatte und Schlafsack sind hochwertige Produkte ihr Geld oft wert.

Wanderschuhe und Jacken für jedes Wetter

Auf dem Bekleidungssektor sind passende Wanderschuhe ein Muss. Hier gilt es zu unterscheiden zwischen Hikingschuhen (Halbschuhe), Trekkingschuhen (spezielle Wanderschuhe für schweres Gelände) und All-Terrain-Schuhen (Allrounder). Welcher Schuh der richtige ist, hängt von Ihren Wandergewohnheiten und dem Profil Ihrer Tour ab.

Ratgeber Empfehlung: Wanderschuhe Schuhberatung - Worauf sollte man achten?

Ebenfalls in den Rucksack gehören gute Wandersocken, bewegungsfreundliche Hosen und Oberteile. Für Mischverhältnisse sollte eine Softshelljacke dabei sein. Sie verbindet die Wärme und Atmungsaktivität einer Fleecejacke mit dem Wind- und Wasserschutz einer Wetterjacke. Wer in kühle Regionen vorstößt bzw. sich gegen heftigen Niederschlag schützen möchte, sollte darüber hinaus auch eine Hardshelljacke mitnehmen.

Verpflegung während der Trekkingtour

Wer sich in zivilisationsferne Gegenden zurückzieht, in denen man nur alle paar Stunden eine Hütte kreuzt, muss sich entsprechend verpflegen. Neben Proviant (vornehmlich Instantprodukten) gehören Kocher, Kochtopf und Feuerzeug in den Trekkingrucksack, dazu Thermosflasche, Geschirr und Besteckset.

Die Orientierung behalten

Je unbekannter das Terrain, desto wichtiger werden Reiseführer, Landkarte und Kompass/GPS-System. Auch wenn der Empfang in vielen Gegenden ein Problem sein könnte, gehört auf jeden Fall auch ein Handy in den Trekkingrucksack, um im Fall der Fälle Hilfe rufen zu können, sobald Sie wieder Netz haben. Viele Handys sind zudem mit einer guten Kamera ausgerüstet. So lassen sich imposante Eindrücke für die Ewigkeit festhalten. Last but not least können Sie über Ihr Handy im Notfall geortet werden.

Sicher unterwegs

Um unmittelbar für Sicherheit zu sorgen, sollten Sie eine Taschenlampe dabei haben. So umgehen Sie beispielsweise beim nächtlichen Wasserlassen Stolperfallen. Ein Taschenmesser als vielseitiger Helfer darf ebenfalls nicht fehlen. Egal wohin die Reise geht: Nehmen Sie Sonnenschutz mit! In den Bergen ist die UV-Belastung höher als im Flachland. Und selbst bei weitgehend wolkigem Wetter kommt immer noch ein Restanteil UV-Licht am Boden an. Über einen Tag aufaddiert, kommt so schnell eine Strahlenbelastung zusammen, die auf der Haut Spuren hinterlässt. Ratsam ist auch die Mitnahme von Mückenspray. Vor allem in den Abendstunden können die Blutsauger in der freien Natur zu einem Problem werden.

Platzsparender Helfer

Eine Reiseapotheke mit Medikamenten gegen die wichtigsten Wehwehchen (Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden etc.), Pflastern und einer Rettungsdecke nimmt wenig Platz im Rucksack weg, macht Sie aber ein Stück weit von der Zivilisation unabhängig und hilft im Ernstfall, die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. 

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