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Hausmittel aus der Natur

Wer sich eine größere Wanderung durch die Natur vornimmt, muss natürlich gut ausgerüstet sein. Zu den wichtigsten Utensilien zählen dabei nicht nur die entsprechende Kleidung und genügend Verpflegung, sondern auch eine vollständige Reiseapotheke.

Die kleinen Helfer auf dem Weg

Hausmittel
© IS Stock/Valueline/Thinkstock
Wer oft wandern geht, weiß, dass dabei das Sitzen am Lagerfeuer, das Zelten und die Nahrung aus der Dose an der Tagesordnung sind. Oft verträgt man Letzteres nicht gut, sodass es zu Magenbeschwerden und Sodbrennen kommt. Genau in solchen Fällen empfiehlt sich eine gut ausgestattete Reiseapotheke. Doch was hilft bei Reizmagen? Natürlich ist Iberogast ein beliebtes Mittel, das in keiner Reiseapotheke fehlen sollte – aber was ist, wenn man es doch mal vergisst? In solchen Fällen sollte man in seiner Umgebung nach pflanzlichen Heilmitteln suchen, denn die Natur bietet viele Möglichkeiten, den Verdauungstrakt wieder zu beruhigen. Diese wurden schon lange vor unseren Großeltern als bewährte Rezepte bei Magen-Darm-Beschwerden genutzt. Kein Wunder, schließlich haben viele Pflanzen die nötigen Inhaltsstoffe, um gezielt gegen Störungen im Verdauungssystem vorzugehen.

Pfefferminze

Pfefferminze ist eines der ältesten bekannten Mittel, die den Dam beruhigen. Die Blätter der Pflanze können ganz einfach mit heißem Wasser aufgegossen und dann getrunken werden. Das Gemisch hat sich bei krampfartigen Beschwerden von Magen und Darm bewährt. Das ätherische Öl Menthol aus der Pflanze lindert vor allem die Schmerzen im oberen Magen-Darm-Trakt und das Reizdarmsyndrom. Doch auch bei Übelkeit und Brechreiz kann eine Tasse Abhilfe verschaffen.

Schafgarbe

Schafgarbe, die auch als Bauchwehkraut oder Feldgarbe bekannt ist, hat einen Bitterstoff, der die Speichelproduktion anregt. Außerdem wirken die Gerbstoffe und der Harz hervorragend bei Entzündungen, Blähungen und Krämpfen. Das ätherische Öl Azulen hat zudem einen desinfizierenden, krampfstillenden und entzündungshemmenden Effekt. Der hohe Gehalt an Kalium regt außerdem die Aktivität der Nieren an.

Melisse

Melisse besitzt beruhigende und krampflösende Eigenschaften. Dabei tragen ungefähr 250 Inhaltsstoffe der Pflanze zu einem beruhigenden Effekt bei. Beschwerden wie Magendruck, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Magen-Darm-Krämpfe werden so zuverlässig gelindert. Außerdem schützt die Pflanzenarznei Magen und Darm vor nervöser Reizüberflutung.

Kamille

Natürlich gehört auch die Kamille zu den Mitteln, die bei akuten und chronischen Entzündungen der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt helfen. Vor allem die getrockneten Blumenköpfchen haben eine krampflösende, entzündungshemmende und entblähende Wirkung. Die Pflanze sollte man mit heißem Wasser übergießen und auf nüchternen Magen trinken.

Fenchel

Fenchel ist ein Klassiker bei Blähungen, Völlegefühl und krampfartigen Beschwerden. Im Mittelalter wurde das Kraut gekaut, um Magengeräusche zu unterdrücken. Die ätherischen Öle Estragol und Anethol sowie der Pflanzenfarbstoff Rutin wirken krampflösend und entzündungshemmend.

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