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Die Checkliste für den Winter

Campen ist mehr als eine Art zu reisen, es ist eine Lebenseinstellung. Man ist mobil und frei und schläft im Urlaub immer in der gewohnten Umgebung. Um diesen Mehrwert zu erhalten, muss der Campingwagen fachgerecht überwintern.
  • Am Anfang steht die Reinigung. Und zwar innen wie außen. Schließlich gilt die alte Regel: Schmutz wird erst dann zum Problem, wenn er zu lange nicht entfernt wurde. Denn dann verkrustet er auf den Oberflächen und kann etwa zu Lackschäden beim Entfernen führen. Wichtig: Bei der Reinigung sollte man wirklich detailliert vorgehen. Bedeutet: Auch der Unterboden darf nicht vergessen werden, genau wie andere nicht offensichtliche Stellen.
  • Die Technik muss ebenfalls in Stand gesetzt bzw. gehalten werden. Dazu gehören Kupplung, Bremsen und Gelenke. Eine neue Fettschicht an diesen Stellen kann Wunder wirken und sorgt dafür, dass die Technik im nächsten Frühjahr reibungslos funktioniert (wortwörtlich).
  • Bei Wohnmobilen: Die Batterie sollte voll aufgeladen sein, damit sie Monate später noch genug Energie gespeichert hat. Alternativ kann sie auch ausgebaut und an einem frostfreien Ort aufbewahrt werden.
  • Gut durchlüften und darauf achten, dass keine feuchten Stellen von der Reinigung zurückbleiben (um Schimmel vorzubeugen).
  • Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, wird der Camper idealerweise überdacht abgestellt – der Winterschlaf kann kommen. Ganz ohne Bewegung geht es allerdings nicht. So ist es ratsam, den Campingwagen alle paar Wochen ein wenig zu bewegen. Als Faustregel gilt eine Viertel Umdrehung der Räder.
  • Und wenn man schon dabei ist, kann man den Campingwagen im selben Zug auch ein wenig durchlüften. Das ist gut für die Raumluft, da Möbel und Textilien wie Sitzbezüge frischen Atem bekommen.
  • Die Reifen sind ein Thema für sich. Auch hier gelten die bekannten Regeln: Profiltiefe und Reifenzustand am besten schon vor der Winterpause checken. Sind neue Reifen fällig, kann man diese frühzeitig online bestellen. Tipp: Wer antizyklisch einkauft, kann dabei gutes Geld sparen.
Abschließend noch einige formelle Tipps, die das Leben erleichtern können:
  • Der TÜV: Fällt der nächste TÜV-Termin in die Winterpause, ist es ratsam, ihn vorzuziehen. Denn deutsche Behörden können schwierig sein und wer den TÜV einige Monate überzieht, kann Probleme bei der Wiederanmeldung bekommen.
  • Daran denken, den Campingwagen rechtzeitig abzumelden. Sind in den Wintermonaten keine Fahrten geplant, ist es nur logisch, für diesen Zeitraum keine Steuern und Versicherung zu zahlen.
  • Dabei zu beachten: Ein nicht-angemeldetes Fahrzeug darf nicht öffentlich abgestellt werden. Der Camper benötigt also eine private Unterkunft; wer keine eigene Garage für diesen Zweck hat, findet zum Beispiel in Scheunen von Bauernhöfen Zuflucht (meistens für kleines Geld).

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