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Zu einer vollständigen Ausrüstung gehört, na klar, auch eine funktionale Armbanduhr. Ob Smartwatch oder die Nostalgie einer mechanischen Uhr: Vor allem sollte sie ein zuverlässiger Begleiter sein! Ich stelle euch hier die verschiedenen Uhrentypen vor, die ihr auf sportlichen Outdoor-Abenteuern gut gebrauchen könnt. Eines steht schon mal fest: Bei einer Uhr kommt es auch auf das Aussehen und die Faszination der Mechanik an. Denn die Zeit ablesen kann man auch auf dem Smartphone. Das gleiche werden wir sehen, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine Smartwatch, für oder gegen eine Taucheruhr geht: Es geht zwar immer ohne eine mechanische Uhr, aber vermutlich kommt nichts wirklich an ihren Charme heran. Besonders wenn es sich um einen Chronometer handelt, der eine extrem hohe Präzision beweisen muss, um diese Bezeichnung tragen zu dürfen.

Fliegeruhr nicht nur für Piloten

Los geht es mit der vielleicht bekanntesten Art von hochfunktionalen Luxusuhren, der Fliegeruhr. Was macht sie so besonders? Unter anderem eine extrem hohe Genauigkeit und hochwertige Verarbeitung. Da sie meistens auch ihren Preis hat, gilt sie als Statussymbol – und dafür muss man längst kein Pilot mehr sein. Trotzdem sind sie natürlich mehr als ein Schmuckstück. Ihre Funktionalität erhält sie durch ein mattschwarzes, nicht reflektierendes Zifferblatt, klare Ablesbarkeit durch ein großes Gehäuse und eine schnelle Bedienbarkeit. Oft ist die 12 durch ein Dreieck markiert und die Zeiger sind durch Leuchtmasse besser sichtbar.

Robuste Militäruhren

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden ähnlich funktionale Uhren auch als Militäruhren verkauft und verwendet. Sie sind meist mechanisch mit Handaufzug, bei etwas neueren Modellen teilweise auch mit Automatik ausgestattet. Heute sind die Uhren mit Handaufzug aus dem 1940er-Jahren vor allem als Sammlerstücke interessant, wie ein Blick in das Uhrenportal Chrono24 zeigt. Allerdings werden auch heute noch Military Watches angefertigt. Diese sind im Vergleich zu anderen Zeitmessern besonders robust und sehr genau und schnell ablesbar. Schließlich ist der ursprüngliche Zweck dieser Uhren, Einsätze und Manöver zu timen. Heutige Uhren gibt es außerdem in Kombination mit Smartwatch-Elementen, zum Beispiel die tactix Bravo von Garmin. Die Software-Funktionen wie Navigation und die Anzeige von Koordinatensystemen werden durch einen besonders ausdauernden Akku betrieben.

Uhren für Unterwasser-Abenteuer

Etwas später, in den 1950er-Jahren, wurde der Tauchsport als aufregendes Hobby groß. Die Taucheruhr trug dabei zum Überleben der Taucher bei, weil sie half, die Zeit für Abstieg und Aufstieg sowie Dekompressionszeiten im Auge zu behalten. Selbstverständlich sind diese Uhren auf eine Wasserdichte und den entsprechenden Druck von 200 bis 300 Metern geprüft und zertifiziert. Zu den wichtigsten Features gehören außerdem die deutliche Lesbarkeit insbesondere der Zwölf und der Zeiger auch unter Wasser bei Dunkelheit durch Leuchtmasse und eine nur in eine Richtung drehbare Lünette. Mit dieser wird beim Abstieg die Zeit eingestellt, sodass der Aufstieg richtig berechnet werden kann. Verstellt sich die Lünette, wird die Zeit verkürzt, sodass man beim Tauchen eventuell früher, aber auf keinen Fall zu spät mit dem Aufstieg beginnt. Heute werden für die Berechnung Tauchcomputer verwendet, doch eine Taucheruhr schadet auf keinen Fall als Backup und fällt außerdem durch ihr Aussehen auf.

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